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Training beim VFB oder wie Rapha Schäfer sich bedienen lässt

So, noch ein kleiner Erlebnisbericht zu Ninas und meinem Ausflug zum Training nach Stuttgart.

Nachdem ich mit einem total überfüllten Zug nach Stuttgart gefahren bin, mir die Soldaten (oder mehr Möchtegerns) beim saufen angeschaut habe und Nina mich endlich gefunden hatte konnten wir uns auf den Weg zum Trainingsgelände machen. Die Frage war nur: wo sollten wir austeigen? Fuhr eine S-Bahn direkt zum Stadion oder mussten wir in Bad Canstatt austeigen und km laufen, um am Stadion anzukommen? Wir entschieden uns für das sichere und sind schon in Bad Canstatt ausgestiegen. So weit so gut. Aber da niemand von uns schonmal von da aus losgelaufen war, hatten wir ein kleines Problem. Wir sind erstmal per Luftlinie losgelaufen und haben dann mit Glück die WM-Schilder gefunden, die aber leider nach ca. 1 m schon wieder aufhörten. Somit sind wir eine knappe halbe Stunde an der Hauptstraße entlang gelaufen, um dann irgendwann total fertig und durchgeschwitzt am Stadion anzukommen. Da wir aber so früh angekommen waren, haben wir erstmal den Fanshop zum 1000 mal inspiziert. Außer der tollen Ladies-Kollektion und ein sehr günstiges Schweiztrikot wollte ich nun wirklich dort nix kaufen. Leider hatte Nina ihre Clubkarte vergessen und wir haben dann den Kartenkauf für das BVB Spiel auf später verschoben. Ich habe ja Zeit und fahre da gerne nochmal hin (Langer, fahr mit dem Golf vor!). Da die Zeit immer noch net weitergegangen war, sind wir noch auf das Kinderturnfest, wobei ich es sehr spaßig gefunden hätte, wenn die Wunschveh das Training dahin verlegt hätte: Laufen mit elastischen Bändern, Boxkämpfe und Basketball könnte man auch dort trainiern, Mindestens eine Person hätte dort mächtig Spaß gehabt: Ludo  ! Leider wurde mein Wunsch nicht erhört.

Nach einer weiteren Umrundung des Stadions waren wir endlich da: an einer Absperrung vor dem Autohof der Spieler! Was dann dort geschah übersteigt fast wirklich jegliche Dekadenz. Als erster fuhr mein sehr verhaßter Raphael Schäfer in einem himmelblauen (oder was auch immer blauen) Audi vor. Er sah sehr lächerlich drin aus. Nach endlosen Rückwärtseinparkversuchen (mir ging das wie Öl runter) stand dieses Gefährt endlich in einer Parklücke. Sofort wackelte der Platzwart auf ihn zu, gab ihm die Hand und Schäfer zeigte auf seinen Wagen. Da hab ich mir noch nix bei gedacht. Nach einer Weile schaute ich abermals auf den Parklplatz und was sah ich da? Der Platzwart schrubbte mit einem Schwamm und Wasser den Wagen vom Schäfer! Falls jemand mal eine kostenlose Wäsche braucht sollte er sich mit Rapha Schäfer in Verbindung setzen. Der wird euch gerne weiterhelfen! Ach ja, und ich brauche noch einen Chaffeur: Herr Boka lies sich von jemanden hinfahren! Ein neues Kennzeichen brauche ich auch noch, denn Geburtsdaten müssen mega mäßig in sein.

Das Training selber verlief selber sehr angenehm. Ich machte der Nina das Baby Streller, indem ich mir den Schal um den Kopf band und laut Steffie selbst so noch fotogen wirke, Nina bekam sich über den Ludo nimmer ein und ich konnte den einzig hübschen Ösi anschmachten. Leider hat sich der Schäfer net verletzt, der Boka hat den einzig fitten Stürmer fast ins Krankenhaus gebracht, Ludo mehr diskutiert als irgendwas gemacht und der Gomez mehrmals das Tor verfehlt (das macht ihn mir doch wieder sympatisch). Außerdem konnten wir eine Studie über die häßlichsten Tatoos ever machen, wobei der Roberto Hilbert mal wieder mit Längen gewonnen hat (spiegelt sich auch in der Größe seiner Nase wieder wie ich auf einem Foto feststellen musste). Ach ja, falls sich jemand fragt, warum die Wunschveh immer dicker wird, das Geheimniss ist gelüftet: Ich glaube während des gesamten Trianings hat er sich 1 mm bewegt. So wird das Hemd nie mehr passen.

Kurz vor Ende de Trainings haben wir uns wieder in Postion gebracht, um den Ludo unterschreiben zu lassen. Zu erst machte sich Herr Meissner auf den Weg nach draußen, gefolgt von der Wunschveh mit seinen Autogrammkarten (die sind sogar schön). Dann kam der Starauftritt eines jungen Ösis aus Bregenz: Michael Langer. Er wanderte Zeilstrebig auf Nina und mich zu, was mich fast in eine Ohnmacht getrieben hätte. . Du schöner Mensch! In seinem Unterschriebwahn wollte er sogar Ninas Schweiztrikot mit seinem Namen verzieren, merkte es und sagt: Das Trikot gefällt mir dann doch net so!  Also wirklich! Mein gelbes Buch hat ihm dann doch mehr gefallen! Und ging weiter. Danach kam der dekadente Herr Schäfer, der zwar bei mir unterschreiben wollte, ich aber nur laut meinte: nicht bei mir! und zog mein Buch weg. Dann folgte der nächste Staruaftritt von Ludo. In seiner netten charmanten Art unterschrieb er lieb und nett Ninas Trikot, unsere Fahnen und wartete sogar bis ich meine Digi Cam endlich bereit hatte! Lieber Ludo! Er ging weiter und wurde kurze Zeit später vom eben erwähnten Herrn Langer angehupt. Als ob er gewußt hätte, was sich eben abgespielt hat, schaute er ihn an, schlich zum Auto, knickte den Spiegel ein, öffnete die Tür und wollte noch den Kofferraum öffnen, was net so gelang. Dafür knickte er den Scheibenwischer ab. Der werte Herr Langer musste austeigen, alles wieder richten und wieder einsteigen. aber net mit Ludo: er öffnete abermals die Tür, hatte aber leider nicht mit der Hilfe eines kleinen Jungen zu Gunsten des Michi gerechnet. Er schloß hilfsbereit die Tür, worauf Ludo nur meinte. Du bekommst kein Autogramm! Da ich so lachen musste habe ich leider vergessen zu filmen! Nach dieser Szene kamen noch Cacau (Jesus ist der Weg ziert seinen Wagen) und der Farnerud. Den pack ich das nächste Mal auch mit ein. Außerdem trägt er genau wie Michael Langer Schießer-Feinripp Unterwäsche! Ach ja, den Roberto Hilbert mit seiner langen Nase hätte ich beinahe vergessen., Außerdem trägt er seine Initialien auf dem Nacken als Tatoo. Häßlich ohne Ende die Dinger. Auf den werten Herrn Gomez und Hitzelsperger haben wir dann nicht mehr gewartet, Die sind dann beim nächsten Mal fällig!

4.9.07 16:52


Ich und mein Leben (aber ich vergaß, ich hab keins mehr)

So, was gibt es denn spannendes zu berichten? *grübel* Ach ja, es gibt nix zu berichten außer einen Kurzurlaub mit meinen Eltern auf Sylt. Hat mich wenigstens ein bißchen von meinem eigentlichem Leben abgelenkt. Aber ich vergaß, seit dem 24. Juli diesen Jahres besitze ich kein Leben mehr. Da rauschte ein kleiner Mann rein und nahm es mir weg, da er meinte ich wäre zu dumm für das was ich seit 5 Jahren mache.

Nein, ich habe mir überhaupt nicht in den letzen Jahren den Ar... aufgerissen. Nein, ich bin auch nur zum Spaß 13 Jahre zur Schule gegangen und da es auch noch so spaßig ist ziehe ich gerne einmal durch die Republik um, da ich daheim auch das machen könnte was ich will. Nein, ich habe auch nur zum Spaß 3 mal die Chemie-Prüfung wiederholt. Ist auch mein absolutes Lieblingsfach immer gewesen. Ich frage mich gerade worüber ich mich aufrege. Über meine eigene Dummheit oder meine Selbstgerechtigkeit oder die Zerstörerische Fähigkeit eines Prüfers an der Uni. Mein lieber Herr, ich habe mir gerne 3 Monate bei ihnen einen krummen Buckel gearbeitet, schon damals nur einen feuchten Handschlag kassiert und nun den Tritt. Danke! Das werde ich ihnen nie vergessen.

Und interesieren wie es mir bei der ganzen Sachen geht, scheint es auch niemanden, Naja, fast niemanden. außer meinen Eltern, meiner Tante, meiner Kusine und meinem kleinen Niklas. Obwohl der noch nicht genau weiß was los ist. Außer der obligatorischen Frage: Und? Wie sieht es aus? hat mich noch nie jemand gefragt wie es mir selber damit geht.

Mir ist der Boden unter den Füßen an dem Tag weggezogen worden. Die Aussicht, dass ich jemals meine Diplomstelle incl Doktorarbeitsstelle antreten werde liegt geschätzter Weise bei 5 %. wenn die Chance überhaupt so groß ist. Ich fühle mich von allen verarscht, besonders von der Uni selber. Ich kann nichts anderes außer das was ich hier gelernt habe. Und die Kraft nun nochmal von vore anzufangen habe ich nicht. Gut, ich kann schon noch andere Sachen, aber gegen die habe ich mich vor der Uni entschieden. Vielleicht hätte ich doch auf meine Musiklehrer hören sollen und lieber Musik studieren sollen. Wer weiß, ob es da besser ausgegangen wäre. Manchmal glaube ich, dass ich wirklich so dumm bin wie ich dargestellt worden bin. Ich will einfach mein altes Leben zurück. Alle um mich herum können das machen was sie machen wollen. Nur ich nicht.Wenn ich das Wort Diplom derzeit nur höre könnte ich sofort losheulen. Ich werde diesen Wisch eh nie in der Hand halten.

Außer einem kleinen Mädchen und Jungen freut sich eh niemand, dass ich wieder aus dem urlaub zurück bin. Geschweige denn, dass mich jemand vermisst hat. Sorgen tun sich nur wenige um mich. Was freut mich das doch. Vielleicht sollte ich mal meine soziale Ader anderen gegenüber überdenken.

So, mir geht es zwar immer noch nicht besser und ich sitze hier nun und heule mir die Augen aus. Da außer mir das eh niemand lesen wird bedanke ich mich schonmal jetzt ganz lieb bei mir, dass wenigstens ich mir zuhöre.

24.9.07 20:42





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